"Mein Herz weiss längst, wo es Dich suchen soll"

Mein Herz weiss längst, wo es Dich suchen soll,
es weiß geborgen Dich im lichten Land.

Mein Aug' nur, unbelehrbar, sehnsuchtsvoll,
sieht immer noch Dein irdisches Gewand,
geliebtes Bild im leer gewordenen Raum.

Doch Nächte kommen, wo Du nah mir bist,
und manchmal hebst Du mich zu Dir im Traum
und sagst mir, dass mein Schmerz der Schleier ist,
der Dich verhüllt.

Und ich gelobe Dir, was mir am anderen Tag
so schwer erscheint:
In Glanz und Glück zu gehen, Du dort, ich hier.

In Gottes großem Licht sind wir vereint

(von Sebastians Mama)

 

 

 

 

Verhallt sind Worte, die uns bewegten.
Verwehrt sind Blicke, die uns beschenkten.
Verflogen sind Gedanken,
die uns bereicherten.
Vergangen sind Zärtlichkeiten,
die uns beglückten.
Verflossen sind Träume,
die uns bezauberten.
Und doch schimmert durch alle Schleier
der Trauer ein Licht der Hoffnung:
Wir werden uns wieder nahe sein,
zeitlos und glückselig.

(von Alexandra Meyer)

 

 

 

 

Freunden musst Du nicht sagen, dass es Dir schlecht
geht, sie merken es, irgendwie.

Freunde sind für Dich da, ohne jegliche Forderung
helfen sie Dir, wo sie nur können.

Freunde mögen Dich, ganz gleich wer & was
Du bist - oder eher, weil  DU so bist.

Freunde geben Dir Zeit, Dich mal zurück zu ziehen,
wenn Du das Gefühl hast, dass Du niemanden brauchst;
auch wenn sie es nicht immer nachvollziehen können.

Freunde freuen sich mit Dir, wenn Du glücklich bist
und Freunde fangen Dich auf, wenn Du ganz tief
zu fallen drohst.

Freunde sind das Wertvollste
auf dieser Welt, vergiss sie nie,
seh' sie nicht als selbstverständlich an,
sondern schätze Dich jeden Tag glücklich.

(von Christoph Herrmann)

 

 

 

 

1.Strophe:
Für einen Menschen geschrieben,
ohne Verstand, nur mit Herz.
Was hat ihn (Gott) bloß dazu getrieben,
es ist ein schrecklicher Schmerz!

2.Strophe:
Was hat er uns alles gegeben?!
Ganz Deutschland trauert um ihn.
Er hatte ein so kurzes Leben,
das hat er nicht verdient!

Refrain:
Du warst ein ganz besonderer Mensch.
Du hast uns viel Freude bereitet.
Nun ruhst du im Himmel / Nun ruhst du in Frieden!
Du warst ein ganz besonderer Mensch.
Du hast uns viel Freude bereitet.
Nun ruhst du im Himmel / Nun ruhst du in Frieden!
Lebe wohl, Sebi!

3.Strophe:
Du schlossest für immer die Lider,
doch vergessen bist du nicht.
Ja, irgendwann sehen wir uns wieder,
auch vergessen ist dies nicht!

(Refrain)

4.Strophe:
Einer Sache bin ich mir sicher,
Du hast um dein Leben gekämpft.
Doch auch ein Kampf geht mal verloren,
Doch hier drin bist Du der Sieger!

(Lied von Denise Nottebaum)

 

 

 

 

Warum musste es nur so weit kommen?
Gott, wieso hast Du Sebbi von mir genommen?
Keiner hat es kommen sehen,
nun musstest Du von mir gehen.

Doch DICH vergesse ich nicht,
nein, DICH vergesse ich nicht.
Ich denke so oft an DICH,
nein, DICH vergesse ich nicht.

Man fragt mich, was ich denke.
Ich sage, ich weiß es nicht.
In mir brodelt es, ich möchte schreien.
Aber ich schweige.

Doch Dich vergesse ich nicht,
nein, DICH vergesse ich nicht.
Ich denke so oft an DICH,
nein, DICH vergesse ich nicht.

Mein Kopf ist leer,
Man sieht mich an.
Meint, dass ich etwas verschweige.
Man fragt mich, was ich denke.

Doch DICH vergesse ich nicht,
nein, DICH vergesse ich nicht.
Ich denke so oft an DICH,
nein, Dich vergesse ich nicht.

Du wirst für immer in meinem Herzen wohnen.
Die Erinnerung an dein Leben,
die Erinnerung an alles
ist das Einzige, was mir bleibt.

Doch DICH vergesse ich nicht,
nein, DICH vergesse ich nicht.
Ich denke so oft an DICH,
nein, Dich vergesse ich nicht.

Du warst ein ganz besonderer Mensch.
Du hast mir viel Freude bereitet.
Nun ruhst Du im Himmel!
Nun ruhst Du in Frieden!

Doch DICH vergesse ich nicht,
nein, DICH vergesse ich nicht.
Ich denke so oft an DICH,
nein, DICH vergesse ich nicht.

Du wirst als Schutzengel auf uns acht geben.
Irgendwann werden wir uns alle wiedersehen.
Das, was bleibt, ist Kummer & Schmerz,
den kann uns keiner nehmen.

Lebe wohl, Sebbi!

(Gedicht von Jenny Aretz)

 

 

 

 

Wenn Liebe eine Leiter wäre,
und Erinnerungen Stufen,
würden wir hinaufsteigen,
um Dich zu uns zurückzuholen.
Wenn wir das Gute in unserem Leben zusammenzählen,
dann zählen wir Dich immer zweimal!

(von Mirjam Zündel)

 

 

 

 

Still, seid leise,
es war ein Engel auf der Reise.
Er wollte ganz kurz bei euch sein,
warum er ging, weiß Gott allein.

Er kam von Gott, dort ist er wieder.
Sollte nicht auf unsre Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück,
in eurem Herz ein großes Stück.

Er wird für immer bei euch sein,
vergesst ihn nicht, er war so klein.
Geht nun ein Wind an mildem Tag,
so denkt: Es war sein Flügelschlag.

Und wenn Ihr fragt: Wo mag er sein?
So wisst: Engel sind niemals allein.
Er kann jetzt alle Farben seh'n,
und barfuß durch die Wolken geh'n.

Bestimmt lässt er sich hin und wieder
bei anderen Engelskindern nieder.
Und wenn ihr ihn auch sehr vermisst
und weint, weil er nicht bei Euch ist,
so denkt: Im Himmel, wo es ihn nun gibt,
erzählt er stolz: Ich werd' geliebt!

(von Daniela Danner)